Über unseren Verein
Diotima Gesellschaft e.v.
Die Diotima Gesellschaft e.V. lädt regelmäßig zu Lesungen, Konzerten, Theateraufführungen und Kunstprojekten ein.
Die Gesellschaft hat sich die folgenden Aufgaben und Ziele gesetzt:
Pflege zur Bewahrung des kulturellen Erbes des Gräflichen Parks und der Stadt Bad Driburg
Fortführung und Ausgestaltung der Idee der historischen und literarischen Bedeutung von Bad und Stadt.
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Planung, Organisation sowie Durchführung von kulturellen Veranstaltungen mit nationalem und internationalem Rang.
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Einladung von Künstlern, die beauftragt werden, Werke für Bad Driburg zu schaffen.
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Bauftragung von Kunstwerken die charakteristisch durch den Ort / die Region beeinflusst sind.
Mitgliedschaft
Teilnahme an exklusiven Veranstaltungen
Kein Aufpreis an der Abendkasse
Gelegentliche Preisermäßigungen
Teilnahme an organisierten Ausflügen
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Die Beitrittserklärung der Diotima Gesellschaft e.V. zum Download
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Kulturelles Erbe

Friedrich Hölderlin schrieb diese Verse in Erinnerung an die glückliche Zeit, die er 1796 mit Susette Gontard, der „Diotima“ seiner Dichtung, im Bad zu Driburg verlebte. Hölderlin begleitete als Hofmeister/Hauslehrer Susette Gontard und ihre Kinder auf der Flucht vor den französischen Soldaten, die drohten in Frankfurt einzumarschieren. Die verheiratete Bankiersgattin war die Muse Hölderlins und unterstützte ihn beim Schreiben des „Hyperion“, eines Briefromans. Man vermutet, dass sie nicht nur eine platonische Liebe verband. Sechs ungestörte Wochen durften Hölderlin und Susette Gontard hier verbringen. In Bad Driburg scheint Hölderlin den idealen Ort gefunden zu haben, nach dem er sich so gesehnt hat. Hölderlin und Susette Gontard sind sich vorher oder nachher nie so nahe gewesen.
Die Figur der „Diotima“ findet sich erstmalig in Platons Dialog „Symposion“. Darin erklärt sie Sokrates das Wesen der Liebe. Hölderlin übernahm den Namen „Diotima“ in seinen Gedichten und in seinem großen Briefroman „Hyperion“. Auch Annette von Droste-Hülshoff hielt sich mehrmals zur Kur in Bad Driburg auf. Sophie von La Roche, Fürstin Amalie von Gallitzin und Viktor Klemperer waren einige der Gäste vom 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert.
Um das kulturelle Erbe Bad Driburgs lebendig zu halten und weiterzuentwickeln, wurde im Jahre 2004 die Diotima Gesellschaft e.V. von der Stadt Bad Driburg, der Touristik GmbH und der Familie Graf von Oeynhausen-Sierstorpff, als Besitzerin des Gräflichen Parks, gegründet. Eva Demski, Judith Herrmann, Navid Kermani, Prof. Hellmut Karasek, Martin Mosebach, Albert Ostermaier, Rüdiger Safranski, Dr. Eckart von Hirschhausen, Armin Mueller-Stahl, Alexandra Kamp, Ildikó von Kürthy, Jan Weiler, Andrea Sawatzki, Feridun Zaimoglu, und viele andere Autoren, Schauspieler und Musiker sind schon Gäste im Gräflichen Park gewesen.
Der Vorstand der Diotima Gesellschaft

Von links nach rechts: Andrea Gründer, Schriftführerin (Bad Driburger Tourisitik GmbH), Bettine Saabel, Schatzmeisterin, Monika Sude, 1. Vorsitzende, Burkhard Deppe, 2. Vorsitzender (Bürgermeister Bad Driburg)

